Dewulf besuchte PP Coenen, ein Unternehmen im deutschen Rheinland, das neben einem umfangreichen eigenen Kartoffelanbau auch stark im Lohnbetrieb tätig ist. Wir hörten dem jungen, ambitionierten Betriebsnachfolger zu.
„Im Jahr 2025 bleibt das Thema geeignetes Personal finden dauerhaft aktuell. Deshalb konzentrieren wir uns vor allem darauf, unseren Betrieb effizienter zu machen. Größer zu werden ist nicht mehr unser Hauptziel“, beginnt Clemens Coenen (27). „Vor diesem Hintergrund hat sich die Entscheidung für die Miedema Structural 4000 als die beste herausgestellt, die wir treffen konnten, denn diese Legemaschine ist für unseren Saatkartoffeltyp außerordentlich geeignet. Wir arbeiten oft mit langen Sorten und vorgekeimten Saatkartoffeln, was sich als erhebliche Herausforderung herausstellte, um sie sauber zu legen. Während Becherlegemaschinen in solchen Fällen gelegentlich ins Stocken geraten, hält die MS 4000-Riemenlegemaschine konstanten Reihenabstand und Pflanztiefe. Anfangs war ich skeptisch, denn vor Jahren hatte ich als Fahrer von einer Maschine eines anderen Herstellers schwankende Reihenabstände und Pflanztiefen gesehen. Dieses Problem haben wir mit diesem Structural‑System schlichtweg nicht.“
„Lange Knollen bedeutete früher, dass mindestens vier Personen hinten aufstehen mussten, um die Becher nachzufüllen — das gehört jetzt der Vergangenheit an“, fährt Coenen fort. „Die einzige wichtige Voraussetzung ist, dass wir homogenes Pflanzgut im Bunker der Maschine haben. Das ist heutzutage gut verfügbar und wenn nötig kalibrieren wir selbst, ggf. über den Sturzbunker, in zwei verschiedenen Größen. Das taten wir übrigens schon bei Becherlegemaschinen, aber bei einer Riemenlegemaschine ist es noch wichtiger. Das Ergebnis sieht man später bei der Qualität bei der Ernte: mit homogenem Pflanzgut in Kombination mit Structural‑Technik ist die Qualität des Endprodukts einfach deutlich besser. Und wir haben zudem bis zu 25 Prozent mehr Kapazität: höhere Arbeitsgeschwindigkeit ohne Qualitätseinbußen bei der Ablage, dazu schön geformte Dämme.“
„Dank des Händlers Gravendyck, der bestätigte, dass die Maschine genau nach unseren Wünschen umgebaut werden kann, können wir auch direkt aus Kisten pflanzen. So sind wir in der Lage, zwei volle und zwei leere Kisten auf der Maschine zu platzieren. Das gibt echte Schlagkraft: einen vollen Arbeitstag ohne Stillstand für Logistik zu arbeiten, ist in einem solchen Fall Gold wert.
„Und noch ein weiterer wichtiger Punkt: die Maschine läuft gut und bleibt auch gut in Betrieb. Und wenn doch einmal etwas ist, steht der Händler mit den richtigen Dewulf‑Ersatzteilen für uns bereit. Seitdem er den Service‑ und Ersatzteilpunkt in der Region betreibt, sind Ersatzteilverfügbarkeit und Reaktionszeit so, wie es sein soll. Das verschafft während der Saison eine gewisse Ruhe. Ich bin wirklich sehr zufrieden, die Maschine ist genial, und wir ziehen es definitiv in Betracht, in Zukunft ein zweites Exemplar anzuschaffen.“