Dewulf bereitet sich auf eine erfolgreiche Zukunft vor

02.04.2019

Die Marktposition von Dewulf, Komplettanbieter von Landmaschinen für Kartoffeln und Karotten, ist heute nach einer Kapitalzuführung durch Familienaktionäre Hendrik Decramer und Thomas Decan, in Zusammenarbeit mit dem Investor Jan Clarebout, stärker denn je.  Diese drei Parteien sind nun gemeinsam die Inhaber sämtlicher Anteile der Dewulf Gruppe. Der Hersteller bleibt weiterhin ein unabhängiges Familienunternehmen und es werden keine Änderungen an der aktuellen Geschäftsleitung vorgenommen. Das frische Kapital wird Dewulf ermöglichen, das Firmenziel mit noch mehr Überzeugung als zuvor zu verfolgen, d. h. mit einem besonderen Schwerpunkt auf weitreichender Automatisierung und Kundenorientierung.

 

Investition, um die Position zu festigen

Dewulf ist seit seiner Gründung ein wahres Familienunternehmen und wird dies nach der Kapitalzuführung auch bleiben. Die Schwäger Hendrik Decramer und Thomas Decan, beide aktive Geschäftsleiter und Familienaktionäre der dritten Generation, haben sich mit Jan Clarebout zusammengeschlossen, um die Anteile der anderen Familienaktionäre der Dewulf Gruppe (die Familien Dewulf und Decramer) aufzukaufen. Das Trio kontrolliert nun 100 % der Anteile dieser Gruppe. „Die finanzielle Investition von Jan Clarebout durch seine Beteiligung bestätigt, dass wir mit unserer Vision auf dem rechten Weg sind,“ erklärt Hendrik Decramer, aktueller Geschäftsleiter bei Dewulf und Enkelsohn des Firmengründers. „Obwohl Jan Clarebout ein stiller Gesellschafter ist und keine Ambitionen hat, aktiv an der täglichen Geschäftsführung von Dewulf teilzunehmen, werden wir auf jeden Fall von seinem Wissen über den Kartoffelsektor profitieren.“ Die Kapitalzuführung wird Stabilität bieten und die neuen Mittel bestätigen, dass die Dewulf Gruppe eine unbestrittene Rolle in der Kartoffelindustrie spielt.

 

Familienwerte, die wirklich zusammenpassen

Die Entscheidung, sich mit Jan Clarebout zusammenzuschließen, wurde reichlich überlegt. „Die Werte von Dewulf sind Robustheit, Zuverlässigkeit und Respekt. Als ein wahres Familienunternehmen aus Westflandern war es für uns wichtig, mit jemanden zusammen zu arbeiten, der uns wirklich versteht,“ erklärt Hendrik Decramer. „Wir passen bezüglich der Mentalität gut mit Jan zusammen.“ Natürlich ist Jan Clarebout kein Unbekannter im Kartoffelsektor. Er ist der Gründer der erfolgreichen Clarebout Potatoes, ein belgisches Familienunternehmen, das sich in vorfritierten, tiefgefrorenen Kartoffelprodukten spezialisiert. Jan Clarebout erklärt: „Natürlich war ich mit Dewulf bekannt und als ich die Möglichkeit bekam, an ihrer erfolgreichen Unternehmung teilzunehmen, habe ich dies aus persönlichem Interesse getan. Mein Beitrag sollte als eine reine Kapitalanlage betrachtet werden. Ferner hat die Investition in die Dewulf Gruppe keine Verbindung jeglicher Art mit Clarebout Potatoes.“

 

Bestätigung der aktuellen Vorgehensweise

„Mit dieser Kapitalzuführung stehen wir heute stärker denn je da,“ erklärt Hendrik Decramer. „Wir sehen die Herausforderungen des Marktes und wir freuen uns darauf, diese zu meistern. Diese Initiative war notwendig, um unsere existierenden Pläne zu beschleunigen.“ Die aktuelle Geschäftsleitung genießt unser vollstes Vertrauen. „Es werden auch keine Änderungen in unserer aktuellen Belegschaft erwartet, mit Ausnahme von Änderungen, die mit dem Wachstum des Unternehmens einhergehen,“ bestätigt Hendrik Decramer, der zum neuen Geschäftsführer der Dewulf Gruppe benannt wird.

 

Keine Auswirkung auf Dewulf Netherlands BV

Die Aktionärsstruktur von Dewulf Netherlands BV, vormals Miedema, wird sich aufgrund dieser Kapitalzuführung in keiner Weise ändern. René Boeijenga, aktueller Geschäftsführer der Dewulf Gruppe, wird seine Aufgaben als Geschäftsführer in den kommenden Monaten schrittweise an Hendrik Decramer übergeben. Daneben wird er sich auf die weitere Integration der niederländischen Niederlassung und der belgischen Hauptgeschäftsstelle richten. Aufgrund dieser Bemühungen wird Dewulf im Stande sein, seinen Kunden einen stets besseren, optimierten Service bieten zu können. Abschließend wird René Boeijenga ebenfalls die Verantwortung für die weitere Prozessoptimierung am Standort Winsum übernehmen.